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Bezeichnungen, die nur du verstehst.

Das Problem

Die Bezeichnung ist ein Metadatum.

„Coinbase, Hauptkonto, Wiederherstellungsphrase von 2019“ sagt dir genau das, was du wissen musst. Es sagt aber auch allen, die jemals deinen geöffneten Tresor sehen, wo sie suchen müssen und was sie dort finden werden.

Der Tresor ist verschlüsselt. Das spielt also nur eine Rolle, wenn er geöffnet ist: auf deinem Bildschirm, beim Blick über deine Schulter oder auf einem Bildschirmfoto, von dem du vergessen hast, dass du es aufgenommen hast. Das kommt häufiger vor, als du denkst.

Wähle Bezeichnungen, die für dich eindeutig sind und allen anderen nichts verraten.

So geht’s

Vier Gewohnheiten für die Namensgebung.

  1. Kategorie statt Marke

    „Börse“ statt des Firmennamens. „Bank A“ statt des Banknamens.

  2. Persönliche Anhaltspunkte

    Beziehe dich auf etwas, das nur du zuordnen kannst: eine Straße, in der du gewohnt hast, oder einen Spitznamen, den sonst niemand verwendet.

  3. Keine Beträge, keine Datumsangaben

    Nenne in einer Bezeichnung niemals einen Wert oder einen Zeitpunkt. Genau das macht aus einem Namen ein Ziel.

  4. Bleib einheitlich

    Ein Schema, das du in fünf Jahren noch nachvollziehen kannst, ist besser als ein cleveres, bei dem dir das nicht gelingt.

Für dich offensichtlich.
Für andere bedeutungslos.